Vom Dach bis zum Keller / Kellerdecke

Kellerdecke dämmen und Rohre isolieren

Ein richtiger Energie-Killer ist der Keller. Da er unter der Erde liegt, ist es dort auch deutlich kühler – logisch und zum Teil sogar gewünscht. Nur soll diese Kühle im Keller bleiben und nicht in die Wohnräume nach oben wandern.

Unverputzter Kellerraum mit Betondecke

Warum die Kellerdecke dämmen?

Unbeheizte, ungedämmte Kellerräume geben ihre Kälte an die Räume darüber ab – die Heizwärme aus dem Wohnbereich wandert quasi in den kalten Keller. Eine Dämmschicht unter der Kellerdecke schafft hier Abhilfe.

  • Spürbar wärmere Böden im Erdgeschoss
  • Geringere Heizkosten
  • Recht einfach und günstig umzusetzen – ein gutes Projekt zum Einsteigen
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Material und Dämmdicke

Übliche Dämmplatten bestehen aus Mineralwolle oder Hartschaum, ökologische Varianten aus Holzfaser oder Zellulose. Für eine spürbare Wirkung sollte die Dämmschicht mindestens 6 cm dick sein, besser 10–12 cm. Schon 6 cm können den Wärmeverlust durch die Kellerdecke um bis zu 80 % reduzieren.

Montage von unten

Die gängigste und meist günstigste Variante: Die Dämmplatten werden direkt von unten an die Betondecke im Keller geklebt oder gedübelt. Der Vorteil: Im Erdgeschoss darüber ändert sich nichts.

Gut zu wissen: Türschwellen zum Keller lohnt es sich gleich mitzudämmen, ebenso vorhandene Rohre – das spart zusätzlich Wärmeverlust beim Warmwasser.

Rohre isolieren

Als Tüpfelchen auf dem i kannst Du anschließend noch die Rohre isolieren. Ungedämmte Warmwasser- und Heizungsrohre im Keller verlieren auf dem Weg zu den Zapfstellen unnötig Wärme – Rohrisolierung ist schnell angebracht und macht sich durch geringere Wärmeverluste bemerkbar.

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